Hauptversammlung des CSU-Ortsverbandes 2017

Die diesjährige Hauptversammlung war die erste des neuen und jungen Vorstandsteams, das nach der letzten Wahl seine Arbeit zügig aufgenommen habe, so der Ortsvorsitzende Markus Löw in seinem Rechenschaftsbericht. Er berichtete von verschiedenen Aktionen des Ortsver-bandes, die teilweise zusammen mit den Mitgliedern der Stadtratsfraktion durchgeführt worden waren. Eine sehr erfolgreiche Aktion, gerade im Hinblick auf das Ergebnis, sei die Aktion zum Frankenbrunnenkreisel gewesen. Dabei habe der Ortsverband der steigenden Bedeutung der sozialen Medien Rechnung getragen und mithilfe einer facebook-Umfrage, die innerhalb eines Tages über 16000 Menschen erreichte, die Bevölkerung um ihre Einschätzung gebeten. Das Votum der Bürger/innen war eindeutig. Dieses Ergebnis habe der Vorstand zusammen mit den CSU-Stadträten an den Landtagsabgeordneten Hans Herold übergeben. Der Ortvorsitzende zeigte sich mit dem Ergebnis dieser Aktion sehr zufrieden: Damit haben wir einen ersten Erfolg im Interesse der Bürger/innen errungen, die Einengung wurde aufgehoben und der Verkehr fließt nun wieder.

Ein zweites Thema, bei dem der Ortsverband die Möglichkeiten der sozialen Medien genutzt habe, um unmittelbar und v.a. in Echtzeit den Stimmen der Bürger/innen Gehör zu verschaffen, waren die verlängerten Öffnungszeiten des Waldbades. Die extrem hohe Zahl der Rückmeldungen innerhalb weniger Stunden habe gezeigt, dass es vielen Neustädtern ein Anliegen gewesen ist, hier etwas zu ändern. Dass Bürgermeister Klaus Meier dieses Anliegen schon am nächsten Tag aufgegriffen habe, habe er sehr begrüßt, so Löw, wenn ihn auch einige Details in den Äußerungen des Bürgermeisters sehr verwundert hätten: Denn wenn es die Anweisung, die Öffnungszeiten des Waldbades bei entsprechender Witterung zu verlängern, bereits seit 2010 gegeben habe, warum könne sich dann niemand daran erinnern, vor der Initiative des CSU-Ortsverbandes nach 20 Uhr dort schwimmen gewesen zu sein, am Wetter könne es ja wohl nicht gelegen haben.

Beide Initiativen seien Ausdruck des Selbstverständnisses der Mitglieder des CSU-Ortsvorstandes, die sich weniger als Politiker, sondern vor allem als Nachbarn, Freunde und einfach Bürgerinnen und Bürger verstünden, führte der Ortsvorsitzende weiter aus. Aus diesem Grund habe sich die CSU auch immer wieder an regionalen Aktionen beteiligt wie z.B. an „Neistadt werd putzt“, was dieses Jahr wieder auf dem Plan steht.

Auch überregionale Themen möchte die CSU immer wieder angehen. Die Veranstaltung zum Thema TTIP bildete hier den Auftakt, dieser interessante Vortrag mit anschließender Diskussion konnte als gelungene Aktion verbucht werden, resümierte Löw.

Nach dem Bericht des Vorsitzenden gab der Stadtratsfraktionsvorsitzende Christian Köstner einen Überblick über Themen aus dem Stadtrat des letzten und aktuellen Jahres, allem voran die großen Themen wie die Erweiterung der Grundschule und die beginnende Planung des Neubaus des Feuerwehrhauses. Gerade dieses Thema wurde im Anschluss sehr emotional diskutiert. Nach den Berichten aus dem Ortsverband berichteten der Vorsitzende der Kreistagsfraktion, Dieter Hummel, und der Kreistags- und Landtagsabgeordnete Hans Herold aus ihrem Aufgabenbereich.

Im Anschluss daran konnte die Vorstandschaft drei anwesende Mitglieder für ihre langjährige Mitgliedschaft ehren: Stadtrat Rudolf Götz durfte die Ehrung für 20 Jahre, Stadtrat und zweiter Bürgermeister Peter Holzmann sogar für 30 Jahre entgegennehmen und Horst Mattausch konnte auf stolze 60 Jahre Mitgliedschaft zurück blicken. Hans Herold freute sich, diese Ehrungen übernehmen zu dürfen.

Im Anschluss ging die Versammlung zu den Wahlen über. Bedingt durch den  Wegzug eines Vorstandsmitglieds war einer der Stellvertreterposten zu besetzen. Hier konnte Verena Götz als Kandidatin gewonnen und mit deutlicher Mehrheit als neue Stellvertreterin gewählt werden. Damit besteht der Vorstand mit den Stellvertreter/innen nun erfreulicherweise aus zwei Frauen und drei Männern. Im Hinblick auf die Bundestagswahl im nächsten Jahr wurden darüber hinaus die Delegierten für die Nominierungs-Versammlung gewählt. Im Anschluss daran hatten die Anliegen der Mitglieder ihren Platz, was zu einer teilweise lebhaften und emotionalen Diskussion führte. Viele der Nachfragen drehten sich um aktuelle Projekte, wie die Erweiterung der Schule durch das Mensagebäude, die Planungen zum neuen Feuerwehrhaus oder den Abriss der alten Brücke der Aischtalbahn.  Am Ende konnte der Ortsvorsitzende eine gelungene Versammlung beenden.