Die Utopie des Fahrradschutzstreifens

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung vom 17. Januar 2018 leider mit einer Koalition aus SPD und Grünen einen sogenannten Fahrradschutzstreifen in der Ansbacher Straße beschlossen. Der CSU-Ortsverband hat die gleiche Meinung wie die CSU-Fraktion und spricht sich eindeutig gegen einen solchen Schutzstreifen aus. Denn dieser bietet den Fahrradfahrern keinen zusätzlichen Schutz. Der Schutzstreifen darf von Autos, wie auch dem Schwerlastverkehr überfahren werden. Die Vorstellungen der Befürworter, Autofahrer würden langsam fahrende Radfahrer bei Gegenverkehr nicht überholen und warten bis Sie mit einem Meter Abstand vorbeifahren könnten, gehört wohl ins Reich der Utopie!

Die Wünsche und Sorgen der Bürger, aber auch deren Ideen wurden bis auf einen Ampelgesicherten Fußgängerüberweg nicht berücksichtigt. Die große Bürgerinformationsveranstaltung der Stadt ist im Nachhinein gesehen, nicht mehr als eine Show gewesen.

Auch unsere Forderungen, welche die Meinung vieler Bürger widerspiegeln, nach einer Quartierslösung und Verlagerung des Fahrradverkehrs in weniger befahrene Parallelstraßen wurden weder berücksichtigt noch umfassend in allen Facetten geprüft. Das voraussichtlich mehr als 35! Parkplätze wegfallen, werden vor allem die Gewerbetreibenden im Umgriff, wie auch die Bewohner in den Nebenstraßen merken, wo der Parkdruck weiter steigen wird. Alles in allem war diese Entscheidung für alle an der Ansbacher Straße beteiligten eine schlechte Entscheidung, aber vor allem für die Radfahrer, denen ein Schutz vorgegaukelt wird, den es nicht gibt!

Wir als CSU werden uns weiterhin für eine Verbesserung der Ausbaumaßnahmen der Ansbacher Straße einsetzen, da können Sie sich sicher sein!