Pressemitteilung: Sanierung der Ansbacher Straße

Schon seit längerem wird in der Stadtverwaltung darüber diskutiert, die Ansbacher Straße umzubauen. Zwar ist diese Straße eine Staatsstraße und keine Ortsstraße, der Freistaat Bayern hat der Stadt Neustadt allerdings das Recht eingeräumt, Planungen für den Umbau einzureichen.

Vor kurzem wurden dem Stadtrat nun vier Vorschläge unterbreitet, wie ein solcher Umbau, der gleichzeitig den Bau eines Fahrradweges in der Ansbacher Straße beinhalten soll, aussehen könnte, um mehr Sicherheit für den Radverkehr zu schaffen.

Jedoch sind wir von der CSU Neustadt mit den bisher vorliegenden Planungslösungen nicht glücklich.

Auch wir erachten einen Fahrradweg, der Neustadt Süd mit dem Zentrum verbindet, als wichtig, doch warum muss dieser Weg unbedingt durch die stark befahrene und damit äußerst gefährliche Ansbacher Straße führen?

Des Weiteren würde auf Grund des Platzmangels nur ein Fahrradweg auf einer Seite der Ansbacher Straße gebaut werden können. Somit müssten Fahrradfahrer, welche in die andere Richtung fahren, auch weiterhin die Straße selbst benutzen. Damit würde das Argument „Mehr Sicherheit für Fahrradfahrer“ hinfällig.

Hinzu käme das Problem, dass mindestens die Hälfte der vorhandenen Parkplätze, welche durch die ansässigen Ärzte, das Altersheim und die Berufliche Schule durchaus wichtig sind, wegfallen würde.

Bisher ist mit den Planungen für die Ansbacher Straße also noch keine zufriedenstellende Lösung gefunden worden, zumal wir der Meinung sind, dass an diese Planungen falsch herangegangen wurde.

Zwar wurde eine Verkehrszählung durchgeführt, diese war jedoch rein quantitativ und nicht qualitativ. Wie viele Fahrzeuge jeder Art die Straße nutzen, ist dadurch nicht erfasst.

Wir fordern daher, die bisher vorliegenden Planungen noch einmal zu überarbeiten, ergänzende Verkehrszählungen durchzuführen, und die Anwohner zu beteiligen. Auch der Radwegbeauftragte des Landkreises könnte bei den Planungen hilfreich zur Seite stehen.

Unserer Meinung nach sollte großräumiger gedacht werden und auch andere Straßen, die mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer garantieren, für den Bau eines Fahrradweges in Betracht gezogen werden.